5 kitschige Konzerte für die Züriwoche

Vorwarnung: Kitsch-Overload-Alert! Nach Abschluss dieser Auswahl war ich selbst etwas überrascht: Eine dermassen kitschige Konzertzusammenstellung hat, so glaube ich, noch nie eine Person auf diesem Planeten hingekriegt. Aber hey: Ich darf das. Oder zumindest hoffe ich, dass ich das darf und zudem, dass mich deshalb nun nicht alle Welt als Kitsch-Tante abstempelt – ein bisschen Kitsch schadet bekanntlich ja nie. Viel Spass beim Durchhören. 

24.05. Freitag: Flor im Exil Zürich

Sanft, luftig und genau die richtige Brise Sommermusik um den verspäteten Sommerstart zu feiern. (Leider hält dieser ja nicht so lang an, wenn man den Wettervorhersagen glauben darf). Oder: Genau die richtige Band, um ein Feierabendbier zu geniessen und um gemütlich mitzuwippen.

24.05. Freitag: One Ok Rock im X-Tra Zürich

Was oben bei Flor sanft und luftig ist, ist bei One Ok Rock schnell und laut. Aber auch diese Herren können ab und an ganz verträumt und kitschig. Nichtsdestotrotz lohnt es sich beide Bands anzuhören. Bizli meitlig, aber ich bin ja ein Meitli, also darf ich das.

25.05. Samstag: Talos im Exil Zürich

Ui. Ich komme aus dem Meitligen gar nicht mehr raus, äxgüsi. Aber die Soundkreationen von Talos faszinieren mich halt einfach: Liebevoll werden hier Singer/Songwriter- mit Electronica-Elementen gepaart und daraus entsteht dann eine eigene Traumwelt.

28.05. Dienstag: Men I Trust im Papiersaal Zürich

Ein bisschen Pop, ein bisschen Indie, ein bisschen Soul. Dazu hat mir Google den perfekten Begriff geliefert: Dream Pop. Und besser kann man das Werk dieser kanadischen Band einfach nicht umschreiben – da will man sich gleich in eine Hängematte legen und die Seele baumeln lassen. Einfach wunderschön!

02.06. Sonntag: Luke Sital-Singh im Papiersaal Zürich

So. Jetzt habe ich es geschafft: Kitsch hoch 500’000. Doch das ändert nichts dran, dass Luke Sital-Singh ein Genie ist und basta. Gemächlich, zuckersüss und mit ganz viel Liebe zum Detail. Aber: So langsam wird’s hier wirklich schlimm mit dem Kitsch und ich ekle mich wenig vor mir selbst. Darum ist jetzt Schluss: Ich brauche ein Bier und etwas Punk.