5 Sachen, die das Weekend besser machen

Donnerstag bis Sonntag: Hallo, Tod! Festival 2023. Verschiedene Orte.

Well… Sagen wir’s mal so: Die Veranstalter*innen wenden sich an alle, die sich bezüglich Auseinandersetzung mit dem Sensenmann nicht auf ein einmaliges und kurzes Treffen beschränken und eine engere Bindung zum Tod aufbauen möchten. Wie die Mexikaner, halt. Wir zitieren mal den Eventtext: «Hallo, Tod!» ist das schweizweit erste interdisziplinäre Kulturfestival zum Tod. Mit «Hallo Tod! Festival 2023» gehen wir vom 24. bis zum 27. August 2023 in die zweite Runde. Wir laden uns alle dazu ein, den Tod mitten ins Leben zu holen. Unserer Vergänglichkeit, persönlich, kreativ und mit Schöpfungskraft zu begegnen, da wo unser Leben spielt. Mitten in Zürich, mitten in der Gesellschaft». Alle Infos sind hier: Hallo, Tod! Festival 2023 | Festival zum Thema Tod | Zürich, Switzerland (hallo-tod.com). Wir stellen uns das circa so vor:

Freitag: Silentdisco. Bucheggplatz, ab 18 Uhr

Und weiter geht es mit den Kuriositäten: Silentdisco ist ‘Party ohne Lärm’. Wobei das Ganze am Bucheggplatz stattfindet: Autolärm scheint den Silentdisco-Leuten also nix auszumachen, bloss musikalischer Lärm. Jedenfalls: An der Silentdisco wird der Sound auf Kopfhörer gespielt und organisiert wird das Ganze von Kumo6. Wer da für die Musik zuständig ist, wissen wir nicht, also spielen wir was Thematisches.

Freitag bis Sonntag: Dörflifäscht. Niederdorf.

Die Schweiz war im bisherigen Sommer eine einzige Festhütte und es geht munter so weiter: An diesem Wochenende läutet die Badenfahrt zur Schlussrunde und kriegt dabei festive Gesellschaft vom Niederdorf. Ganz so beeindruckend wie das Volksest in Baden (für die Badenfahrt wurden gigantische temporäre Bauwerke errichtet) dürfte das Dörflifäscht nicht werden, aber es tut Zürich bestimmt gut, wenn man hier vergleichsweise mal kleckert und nicht klotzt. Schön wird’s alleweil und das Festprogramm gibt’s hier: Dörflifäscht im Niederdorf – das Herz von Zürich feiert (doerflifaescht.ch). Davide Squillace spielt am Samstag in der Grauen Gasse.

Freitag: Röntgenplatzfest. Röntgenplatz, ab 19 Uhr

Jacqueline Badran sagt zur Eröffnung ein paar Worte, es gibt diverse Foodstände, zwei, drei Konzerte, ein Podiumsgespräch und selbstverständlich ist auch an die Jüngsten gedacht: Das Röntgenplatzfest ist ein Bilderbuch-Quartierfest und die heimelige Alternative zum Dörflifäscht. Herzig, abwechslungsreich, ortsverbunden und heimelig. Wir finden’s klasse. Das Programm ist hier: Röntgenplatzfest – der Grossanlass in Zürich mit Quartierfestcharakter (roentgenplatzfest.ch)

Freitag: Roxy Party. Im Supermarket, ab 22 Uhr

Wer jenseits der 40 ist, hat’s nicht leicht. Zumindest was das Nachtleben anbelangt: Wenn man sich gute elektronische Musik gönnen möchte, riskiert man, dass man von Horden 25jähriger umzingelt wird. Und geht man an Ü40-Partys, wird man mit wüstem Eurodance zugeballert und hat ständig den beissenden Geruch von Torschlusspanik in der Nase. Gut gibt’s die Roxy Partys von Jean-Pierre Grätzer: Hier ist man mit 40 das Party-Nesthäkchen und der Sound kommt von erfahrenen und tadellosen DJs. Wie Rolf Imhof und Nenad J.